Wasser­kraft

Wir liefern permanentmagneterregte Generatoren in Drehstromausführung in verschiedenen Leistungs- und Drehzahlklassen. Besonders langsamlaufende Maschinen (60 bis 500Upm) unter Verwendung von permanenterregten Rotoren oder auch getriebeübersetzten Synchronreluktanzmaschinen. Standard mit Auslegung für Netzeinspeisung am Wechselrichter, Inselbetrieb sowie besondere Anforderungen sind auf Anfrage möglich. Weiterhin erhalten Sie auch Wechselrichter und Steuerschränke mit entsprechender Schutzbeschaltung bis zum Netzanschluss. Eigene Installationen führen wir im Radius bis 100km durch. Bei größerer Entfernung können wir Ihnen Komponenten und Anleitungen für Ihren Installateur oder Maschinenbauer senden.

Wind: Wir liefern neben Generatoren für Eigenbauer auch komplette Windkraftanlagen im Bereich bis 10kW und Bausätze bis 24m Masthöhe.

Wasser: Repowering alter Mühlenstandorte im Leistungsbereich ab 1,1kW bis 30kW ist unsere besondere Leistung. Reaktivierung der sogenannten kleinen Wasserkraft oder Ergänzung einer großen Anlage um einen kleinen Generator. Oft liegt das alte Rad schon lange brach oder der Generator muss bei Schwachwasser zu häufig vom Netz. Viele scheuen den Kauf einer neuen Turbine oder eines neuen Reglers. Andere Besitzer klagen über gefallene Pegelstände, die nicht mehr die Leistungen erreichen lassen, für die die Anlage einmal gebaut wurde. Hier hilft unsere Technik Ihren Standort ertragreicher zu machen! Senden Sie uns Ihre Anlagendaten (Gefälle, mittlere Abflussmenge, Daten der evtl. vorhandenen Anlage wie Drehzahl, Leistung und Übersetzungen) und Photos per mail und wir können eine erste Einschätzung aus der Ferne vornehmen.

Wasserkraft in Gefahr!

Hinweis: Die sogenannte "Kleine Wasserkraft" (KWK) - das sind Anlagen unter 500/100kW Bruttoleistung - ist in existenzieller Gefahr. Nach Gesetzesrichtlinien der EU und einer Verschärfung des EEG gelten diese Anlagen als "umweltschädlich" und es wird den Betreibern die Ertragsgrundlage für Betrieb und Investitionen entzogen. Auch klassische Umweltschutzverbände wie BUND, WWF und andere oponnieren massiv gegen bestehende Anlagen, lassen aber eine globalökologische Betrachtung vermissen. Neue Standorte können nicht bebaut und alte nicht ertüchtigt oder in der Effizienz gesteigert werden. Aus diesem Grund möchten die Verbände der Wasserkraftbetreiber auf dieses stille Sterben, die in ihren Augen einseitige Argumentation und die gesamtökologischen Folgen hinweisen und die Bevölkerung verstärkt informieren. In den Augen der Betreiber ist gerade die KWK mit ihrer netzdienlichen Grundlast ein unverzichtbarer Baustein unserer Energieversorgung. Unserer Ansicht nach müssen sich Natur und Technik nicht ausschließen. Wenn es so wäre, müßte im Prinzip schon jedes Gewerbegebiet, Autobahnen und Bundesstraßen dem Primat des Naturschutzes weichen,denn sie zerstören und verinseln ebenso Lebensräume. Aus gesellschaftlicher Gesamtbetrachtung tut man dies nicht und findet Kompromisse. Der kleinen Wasserkraft wird diese Gunst nicht erwiesen und endet im Streitfall meist mit der Stillegung der Anlage.

In Zeiten sich stark verändernder Energieströme ist die Sicherung einheimischer Energieträger Grundaufgabe der staatlichen Daseinsvorsorge. Dennoch sieht der Gesetzesentwurf ("Habecks Osterpaket") eine starke Beschneidung der KWK (auch neben der Biogasverstromung) vor.

Die Frage ist, ob eine kWh aus kolumbianischer Steinkohle oder deutscher Braunkohle wirklich gesamtökologisch "besser" ist, als eine in einer modernisierten Wasserkraftanlage auf heimischem Boden erzeugte. Natürlich nicht, dennoch brauchen auch einfache Erkenntnisse und Wahrheiten oft jemanden der sie deutlich ausspricht. Diskutieren Sie mit, machen Sie sich für den heimischen, stillen Energieträger stark!

weitere Info unter

https://www.wasserkraft-bayern.de/

Sachdienliche Stellungnahmen des Verbandes finden Sie in einem Plädoyer gegen die Diskriminierung der kWK hier und zum Gesetzesentwurf des EEG 2022 hier.

Nachtrag 07/2023: auch wenn die dritte Lesung des neuen EEG im Bundestag nun die Wasserkraft wieder aufnimmt und ihr auch das "übergeordnete gesellschaftliche Interesse" zugesteht, was ihr auch unbedingt gebührt, so bleibt die Gegnerschaft doch geschlossen. Von unangemessenen Auflagen betroffene Betreiber sind eingeladen sich im Raum Ost-Nordostbayern der Interessengemeinschaft "Strom aus Wasserkraft" anzuschließen und an einem unserer regelmäßigen Treffen unverbindlich zu beteiligen, Darin geht es um Möglichkeiten, eine Lobby und größere Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und zu sensibilisieren. Auch soll durch Direktvermarktung eine bessere Vergütung der Energie zu erzielen, um somit Erhalt und Investitionen zu sichern. Ohne umweltgerechte Einnahmen sind auch keine ökologischen Verbesserungen möglich.Kontakt unter cd@motoren-doetsch.de - ein Videobeitrag zur Wasserkraft in Bayern unter: www.nankendorf.de/2021/07/kleinwasserkraftbetreiber-kritik-mindestwasserleitfaden/