Generatoren für Wasser- und Windkraftanlagen

 

Wir liefern permanentmagneterregte Generatoren in Drehstromausführung in verschiedenen Leistungs- und Drehzahlklassen. Standardwerte sind 1,1kW bis 16kW bei 500 bis 4000Upm sowie langsamlaufende Maschinen mit 2,5 bis 6,5kW bei Drehzahlen 450 bis 250Upm / 2,5 bis 18kW. Standard mit Auslegung für Netzeinspeisung am Wechselrichter. Abweichende Leistungen, Spannungen oder Drehzahlen sind auf Anfrage möglich. Weiterhin erhalten Sie auch Wechselrichter und Steuerschränke mit entsprechender Schutzbeschaltung bis zum Netzanschluß. Eigene Installationen führen wir im Radius bis 100km durch. Bei größerer Entfernung können wir Ihnen Komponenten und Anleitungen für Ihren Installateur oder Maschinenbauer senden.

Wind: wir liefern neben Generatoren für Eigenbauer auch komplette Windkraftanlagen im Bereich bis 6,5kW und Bausätze bis 24m Masthöhe.

Wasser: Repowering alter Mühlenstandorte im Leistungsbereich ab 1,1kW bis 30kW ist unsere besondere Leistung. Reaktivierung der sogenannten kleinen Wasserkraft oder Ergänzung einer großen Anlage um einen kleinen Generator. Oft liegt das alte Rad schon lange brach oder der Generator muß bei Schwachwasser zu häufig vom Netz. Viele scheuen den Kauf einer neuen Turbine oder eines neuen Reglers. Andere Besitzer klagen über gefallene Pegelstände, die nicht mehr die Leistungen erreichen lassen, für die die Anlage einmal gebaut war. Hier hilft unsere Technik Ihren Standort ertragreicher zu machen! Senden Sie uns Ihre Anlagendaten (Gefälle, mittlere Abflussmenge, Daten der evtl. vorhandenen Anlage wie Drehzahl, Leistung und Übersetzungen) und Photos per mail und wir können eine erste Einschätzung aus der Ferne vornehmen.

Tipps und Hinweise: überschätzen Sie nie die Leistung Ihres Standortes gerade was Windkraft angeht oder nehmen Sie keine Klassifizierung nach dem Bauchgefühl vor! Gehen Sie realistisch an das Thema heran und unterschätzen Sie nicht die Erfahrung derer, die schon vor Ihnen etwas gebaut haben. Enthusiasmus ist wichtig und ehrenvoll und jede Wh die man irgendwo gewinnen kann zählt. Wunschdenken alleine hilft aber leider nicht. Wenn es Wundermaschinen gäbe, die z.B. aus 1,50m Rotordurchmesser bei 6m/s 5kW holen könnten, würde ich diese Zeilen nicht schreiben.

Eine Langzeitmessung der Windgeschwindigkeiten ist sehr zu empfehlen und man kann vielfältig preiswerte Anemometer kaufen. Im Zweifel hilft auch die Wetterstation mit Funkanschluß, um ein einfaches Profil zu erstellen.

Bei allgemeinen Generator-Anwendungen empfehlen wir ebenfalls eine echte Leistungsmessung Ihrer Kraftquelle vor dem eigentlichen mechanischen und elektrischen Aufbau durchzuführen! Am einfachsten und mit wenig Kosten und Bordmitteln ist eine Messung nach dem Prinzip der Hebelwaage durchzuführen. Sie benötigen:

- etwas Platz auf dem Wellenende Ihres Antriebs

- zwei Kanthölzer, die Sie an einem Ende so aussägen, daß Sie die Welle wie eine Zange umschließen können, Länge ca. 1m

- Gewindestäbe, Beilagscheiben und Muttern, mit denen Sie die Hölzer um die Welle spannen können

- eine Waage (Personen-, Angler- , Paketwaage, etc.)

- Hand-Drehzahlmesser oder Markierung+Stoppuhr, um Ihre Maschinendrehzahl zu erfassen

- einen Helfer, eine gutes Gefühl für Sicherheit und einen Verbandskasten, sollte Ihnen Ihr "Prüfstand" zu klapperig gelungen sein und Ihnen Bauteile um die Ohren fliegen. Im Zweifel lieber nochmals Fragen oder die eigenen Finger davon lassen. Folgende Anleitung ist also auf eigene Gefahr und ohne Gewähr anzuwenden:

Sie fixieren also die Hölzer um die Antriebswelle Ihres Erzeugers und lassen die Schrauben noch locker angezogen, so daß die Welle noch leicht durchdrehen kann. Das andere Ende Ihrer Kanthölzer soll nun so mit der Waage verbunden sein, daß die Kraft aus der Drehbewegung über das Holz senkrecht auf die Waage wirkt. Versuchen Sie eine gleichmäßig Drehzahl zu halten, messen Sie diese und lesen Sie Ihre Waage ab. Die angezeigte Gewichtskraft in Verbindung mit der Drehzahl errechnet die Leistung gemäß:

P (kW) = Gewicht (kg) x 9,81 x Hebelarmlänge (m) x Drehzahl (Upm) / 9,55

Die Hebelarmlänge ist dabei von Wellenmitte bis zum Auflagepunkt auf der Waage zu messen.

Sie können mit diesem Aufbau nun eine Kennlinie Ihrer Maschine erstellen, indem Sie die Schrauben stetig fester anziehen, wodurch sich die Drehzahl verringern wird und die Gewichtskraft ansteigt. Man muß die Messungen relativ zügig durchführen, da die Reibung das Holz irgendwann auch ordentlich zum qualmen bringen kann und sich dabei auch die Reibwerte ändern können und damit wieder die Drehzahlen instabil werden, was genaue Messungen erschwert. Größere Hölzer mit mehr Reibfläche verteilen die Leistung besser als zu dünne. Sie können nun durch Anziehen der Schrauben die Leistungskennlinie Ihrer Anlage bis zum Stillstand abfahren und Kurvenpunkte erstellen. Bei Blockade können Sie das Stillstandsmoment Ihrer Anlage notieren. Das sollte die eingesetzte Mechanik später mit etwa 25% Reserve aushalten können. Dieser Wert steht dann auch stellvertretend für den größten Strom, den die Anlage liefern wird. Ohne Bremsung erhalten Sie die Leerlaufdrehzahl, die dann der Maximaldrehzahl entspricht, die Ihr Generator haben soll. Dort liefert er dann die höchste Spannung. Somit sind zwei Eckpunkte gefunden, zwischen denen sich je nach Art der Antriebsmaschine eine konkav ansteigende Kurve (für Wind- und Wasser) oder eine ansteigende Gerade (für Antriebe mit konstantem Moment) ergeben wird.

Ein zugegeben also etwas hemdsärmeliger und nicht sehr präziser Aufbau, der aber hilft eine grobe Voreinschätzung zu liefern. Schließlich muß man noch selbst einschätzen wo über die Laufzeit betrachtet am häufigsten gearbeitet werden soll und man kann die Auswahl wirtschaftlich weiter eingrenzen.

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Wasser und Windkraft

Wir liefern permanentmagneterregte Generatoren in Drehstromausführung in verschiedenen Leistungs- und Drehzahlklassen.

Energiewende 

Die Energiewende - der Weg zurück zur Sonne - ein Mitmachprogramm. Ein Essay von Geschäftsführer Christian Dötsch  (hier als pdf zum download)